TTC Ettenhausen | Tischtennisclub Ettenhausen TG

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// Einleitung

Die Vereinsgeschichte begann im Jahre 1965 mit dem Zusammenkommen junger Sprösslingen, welche sich in unregelmässigen Abständen, meistens am Sonntag-Nachmittag bei Marcel Ruckstuhl trafen. Wieso? Ganz einfach, der Aussenplatz vor Marcel's Haus war genügend gross um zu spielen. Und falls es mal hätte regnen sollen, konnten sich die Burschen in die Backstube des Vaters verziehen und die Zeit des Zusammenseins geniessen. Gespielt wurde dabei etwa Tischfussball, Pfeilwerfen (Anglizismus: Dart), Luftgewehrschiessen, Boccia und eben auch Tischtennis, wobei damals noch alle das verpöhnte Wort Ping-Pong benutzten. Einen Tisch gab es leider nicht, und so wurden kurzerhand Teigbretter auf Harasse gestellt und mit selbstgesägten Holzkellen gespielt.

Mit der Zeit faszinierte vorallem der Tischtennis-Sport die Jugendlichen und so war es auch nicht verwunderlich, dass der damalige Hirschenwirt, Arnold Keller, den Burschen das Angebot machte, eine TT-Platte im Hirschensaal zu benutzen. Dies bewog die Sprösslinge dazu, den Tischtennisclub Ettenhausen zu gründen.

 

// Die Gründung

Am 30. April 1967 trafen sich im heute nicht mehr vorhandenen "Jägerstübli" des Restaurants Hirschen neun junge Burschen: Ueli Binggeli, Edgar Eisenegger, Werner Leuenberger, Marcel Ruckstuhl, Josef Schumacher, sowie Albert, Georg, Louis und Niklaus Zehnder. Bei einem damaligen Durchschnittsalter von gerade mal 17 Jahren wurde der Versammlungsablauf nicht genau nach Traktanden vorgenommen. Ein Vorstand wurde aber gewählt: Marcel Ruckstuhl als Präsident, Werner Leuenberger als Aktuar und Albert Zehnder als Kassier.

Drei Gründe wurden als Zweck des Vereins aufgeführt:

  • Förderung des Tischtennissportes
  • Gesellschaftliche Kameradschaft
  • Beitritt zum Schweizer Tischtennisverband

Kaum zu glauben: Der Samstagabend (!) wurde als Trainingszeit vorgeschlagen und angenommen. Heute wäre dies schlichtweg undenkbar.

 

// Der Vereinsname

Knapp einen Monat nach der Gründung fand am 20. Mai 1967 bereits wieder eine Versammlung statt. An dieser wurden die Statuten, welche kurzerhand aus der Vorlage derjenigen des Turnvereins Ettenhausen entstand, genehmigt. Weiter wurde beschlossen, dass unser Club auf den Namen TTC Urania Ettenhausen getauft werden soll.
Am 09. November 1967 wurde dieser Name jedoch auf den heute noch gültigen geändert: TTC Ettenhausen.

 

// Unsere Clubhistorie (chronologisch)

Ende April 1968 erhielten wir vom Turnverein das Recht die „Trotte“ am Mittwochabend und Samstagnachmittag zu benutzen.

Bereits Anfang März hatten wir eine Besprechung mit dem damaligen OTTV Vorstands-mitglied Peter Weibel, Wil, um auf letzte hängige Fragen Antworten zu bekommen. Danach reichten wir das Gesuch um Aufnahme in den Schweizer Verband (STTV) ein.

Am 9.April kam dann die Bestätigung der Aufnahme vom STTV, (notabene war zu diesem Zeitpunkt die Backstube unser Trainingslokal, von der Schulbehörde hatten wir lediglich die mündliche Zusage, bei Meisterschaftsspielen die noch nicht ganz fertige Turnhalle zu benutzen.

Ende August bekommen wir von der Schulbehörde schriftlich Bericht, dass wir für Meisterschaftsspiele die Halle benutzen können, nicht aber fürs Training. Dafür wird uns erlaubt, ein leerstehendes Schulzimmer am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag zu benutzen

Für die Ende Oktober beginnende Meisterschaft meldeten wir drei Mannschaften für die 4.Liga an. Die ersten Resultate fielen recht ernüchternd aus: Embrach II – Ettenhausen I 10:0, Ettenhausen II – Arbon IV 1:9 und Embrach III – Ettenhausen III 9:1. So ging es weiter bis zum 7.Dezember 1968. Da konnten wir unseren ersten Sieg verbuchen. Gossau SG II wurde von Ettenhausen II gleich mit 10:0 besiegt. Eine Woche später feierte auch die erste Mannschaft den ersten Sieg: 6:4 gegen Winterthur V.

Damals gab es noch keine Rückrunde, die Bilanz der ersten Saison sah so aus, Ettenhausen I + II verzeichneten drei Siege und vier Niederlagen, beide belegten Platz fünf von acht Teams. Ettenhausen III landete auf dem letzten Platz.

In der Versammlung vom 20.Januar 1969 werden erstmals Vertreterinnen des zarten Geschlechts in den Verein aufgenommen. Wer erinnert sich noch an die Namen: Verena Wigger, Lina Rotach, Jolanda Hediger, Silvia Schulz.

 

1969 / 1970

Kaum vorstellbar, der TTC E hatte über vierzig Mitglieder. Auf die neue Saison kamen drei neue Teams dazu, insgesamt also sechs Mannschaften. Niederschmetternd die Bilanz des ersten Spieltages, alle sechs Teams verloren, zum Teil recht hoch. Trotzdem die erste und zweite Mannschaft belegten jeweils den dritten Schlussrang.

 

1970 / 1971

Gleich drei Ettenhauser Mannschaften schaffen als 4. Liga-Gruppensieger den Aufstieg in die 3. Liga.

 

1971 / 1972

Im August 1971 erscheint die erste Nummer des legendären „Bulletin“. Insgesamt lebt dieses Mitteilungsblatt rund 15 Jahre, mit unterschiedlicher redaktioneller Betreuung, immer aber mit: Martin Zehnder. Weiter schrieben der Reihe nach mit Marcel Ruckstuhl, Albert Zehnder und Othmar Beerli.

Am 14.November 1971 führen wir das erste Ettenhauser Turnier mit einer Riesenbeteiligung durch. 1972 bis Ende der 80er-Jahre in Aadorf, seit den 90er-Jahren in Guntershausen fand dieses ohne Ausnahme jedes Jahr statt.

 

 

1972 / 1973

November 1972, die Schulvorsteherschaft erlaubt uns schriftlich, die Turnhalle am Mittwochabend und am Samstagnachmittag zu benutzen.

April 1973 Ettenhausen I steigt in die 2. Liga auf.

 

1973 / 1974

Im März 1974: Ettenhausen organisiert zum ersten Mal die Thurgauer Meisterschaft (in der Halle von Guntershausen)

Mai 1974, wir werden international. Mit über 30 Personen reisen wir für vier Tage (mit der Bahn) nach Ortenberg (Hessen,Deutschland) zum dortigen TTC. Zwei Mal besuchten wir uns gegenseitig bis 1980. Noch heute pflegen einzelne Mitglieder eine freundschaftliche Bande.

 

1974 / 1975

9.April 1975: Im letzten Spiel gegen Wil gewinnen wir 6:2 und steigen damit in die 1. Liga, (damals höchste Liga der Ostschweiz) auf. Besonderes Merkmal: Bruno Faist absolvierte die RS in Thun und, obwohl das Spiel an einem Donnerstag stattfand, bekam Bruno Urlaub!

Juni 1975: Erstmals führen wir eine Autoralley organisiert von Willi Bickel, durch.

 

1976 / 1977

Im März 1977 organisiert Ettenhausen zum zweiten Mal die Thurgauer Meisterschaft (diesmal in der Halle von Ettenhausen)

April 1977 werden wir Gruppensieger der 1.Liga, Gruppe 1. Das Entscheidungsspiel verlieren wir gegen den späteren NL A Verein Emser Werke.

 

1977 / 1978

Am 18.September 1977 bekommen wir wohl das „ungewöhnlichste Schreiben“ der ganzen Vereinsgeschichte bis heute.

Die Schulvorsteherschaft teilt uns schriftlich mit, dass 1. die Halle weiterhin bis um 17.00 Uhr für Meisterschaftsspiele benutzt werden, dem Abwart ist dies aber jedes Mal im Voraus mitzuteilen. Und dann noch gravierender, wörtlich:

„ Die Benützung der Duschen ist nicht gestattet, um dem Abwart die Arbeit zu erleichtern“.

(Übrigens: Wir waren der einzige Verein, dem das Duschen verboten wurde....)

Das Ganze hatte dann bald ein Ende, als der damalige Präsident des Männerchors, Robert Schwager sich lebhaft für uns einsetzte.

Im Oktober 1977 wurden wir vom selben Verein eingeladen, an einem Unterhaltungsabend (1.Rebbergfest) eine Demonstration des TT Spielens zu geben. Dem Verteidigungskünstler Louis Zehnder und der voll auf Angriff spielende Harry Roost gelang ein geradezu sensationeller Auftritt, das (nicht etwa TT) Publikum dankte mit einem tosenden Applaus.

 

1979 / 1980

April 1980 Ettenhausen wird punktgleich mit Embrach 1.Liga Gruppensieger. Das Entscheidungsspiel gewinnt Embrach.

Dafür kann in diesem Jahr mit Peter Hauser das bisher einzige Mal ein Ettenhauser den Thurgauermeister in der höchsten Kategorie erringen.

 

1981 / 1982

in dieser Saison werden, vermittelt durch den ehemaligen Altdorfer Spieler, Hans Kalfass, freundschaftliche Kontakte mit dem Urner Verein begonnen, welche bis Ende der Achtziger Jahre anhalten.

 

1982 / 1983

Nach 8 Jahren in der höchsten Regionalklasse steigt die erste Mannschaft im April 1983 in die 2.Liga ab. Es sollte dann zwölf Jahre dauern, bis der Aufstieg wieder erreicht werden konnte.

 

1987

Am 25. April feiert der TTC E sein zwanzigjähriges Bestehen mit einem Unterhaltungsabend bei dem alle anderen Dorfvereine mitmachen.

Am 24. Mai findet im Rahmen dieser Festivitäten der zweite Anlass statt. Es wird ein Exibitionsturnier durchgeführt mit Weltklassebesetzung, nämlich Liang Geliang, China (sechsfacher Weltmeister) Dragutin Surbek Jugoslawien, Weltmeister und mehrfacher Europameister, Milan Orlowski CSSR) Europameister und dem mehrfachen Schweizermeister Thomas Busin. Aus den noch bestehenden Dokumenten geht hervor, dass die „Spesen“ von sieben Sponsoren getragen wurde. Vor diesem Turnier fand ein Prominententurnier mit Teilnehmern aus Ettenhausen und Umgebung statt.

Im Oktober reisen etwa 30 Personen des TTC E für drei Tage nach Paris, da an der Organisation der 20 Jahr Feiern die eigenen Leute allesamt mit Arbeiten beschäftigt waren.

 

1990

Im März führen wir zum dritten und vorläufig letzten Mal die Thurgauer Meisterschaften durch.

Am 24.November laden Louis und Albert Zehnder zum ersten Mal ehemalige Mitglieder des TTC E zum „Nostalgie TT-Turnier" ein. Eine grosse Anzahl kommt der Einladung nach. Der Erfolg ist so gross, dass der Anlass seither alle drei Jahre stattgefunden hat und die Teilnahme praktisch jedes Mal grösser wird. 1996 findet das Nostalgie Turnier gar in München statt, das von unserem ehemaligen Mitglied Hanspeter Ruckstuhl, welcher seit vielen Jahren dort wohnt, organisiert wird. Hanspeter nahm übrigens bisher an allen Treffen teil.

 

1994

Josef Schumacher, seit einem Jahr Präsident, bringt das frühere „Bulletin“ wieder zum Leben. Mit einem anderen Namen: „Info“, und auch in einem handlicheren Format.

 

1995

Im März schafft mit Milan Nikolic erstmals ein Spieler den Einzug ins Final des Ostschweizer Ranglistenturnier (Herren D, 3.Rang); Zwei Jahre später ist er wieder im Final, dann bei den Herren C, und erreicht den 6.Rang.

 

1995 / 1996

Mit dem Zuzug des Innerschweizers Markus Aschwanden bekommt der TTC E einen starken Spieler. Zusammen mit Fredi Hutter, Roger Widmer und Hans Kalfass schafft man

im April 1996 letztmals den Aufstieg in die 1.Liga.

 

1997 / 1998

Im April muss der Abstieg in die 2.Liga wieder hingenommen werden, seither spielt unser Eins immer in der 2.Liga. Ab dieser Saison betreuen Alex Ruckstuhl und Lukas Müller das „Info“ nun unter dem Namen „Schmätterball“.

Fast schon paradox: Trotz des Ligaabstiegs in diesen beiden Jahren gewinnt unser Verein, zum ersten Mal überhaupt, an den Thurgauermeisterschaften den Pokal für die beste Clubleistung.

 

Ab 2000

Setzt so etwas wie ein „Exodus“, ein Weggehen von Teamstützen des TTC E ein:

 

  • Markus Aschwanden geht zu Wallenwil
  • Hans Kalfass, Alex Ruckstuhl und Patrick Greiner wechseln zu Frauenfeld
  • Fredi Hutter und Sepp Schumacher hören mit dem aktiven Tischtennis-Sport auf

 

Seit 2002

Übernimmt Alain Oklé die Redaktion des „Schmätterballs“.

 

2003

Nun folgt die Erfolgsstory von Gaby Friedli (ehemals Eisenegger): Gleich drei Mal kann sie sich für den Ranglistenfinal bei den Damen C qualifizieren: 2003: 3.Rang; 2004: 6.Rang und 2006: 3.Rang.

 

2006 / 2007

Auf den ersten Blick so etwas wie der Tiefpunkt in der 40 jährigen Geschichte:

Nur noch zwei Aktivmannschaften (eine 2.Liga- und eine 4.Ligamannschaft), aber seit vielen Jahren ist es erstmals möglich, wieder zwei Teams in der Nachwuchsmeisterschaft zu stellen.

Und das ist mehr als nur ein Hoffnungsschimmer, wie man in den kommenden Jahren feststellen sollte.

 

2007

An der Thurgauer Meisterschaft vom 25.März 2007 in Steckborn holt unser Jonas Wüthrich die Goldmedaille. mehr noch, Auch Silber holt der TTC E durch Brian Widtmann.

 

 

2008 - 2010

- In Bearbeitung -

 

 

 

// Unsere Besten der vergangenen 42 Jahre

Thurgauer Meisterschaften gibt es seit 1973. Bis heute kamen so schon einige Siege unserer Spieler zu stande:

 

 

Jahr Name Kategorie
1973 Fredi Hutter
Herren C
Max Suhner
Herren D
Bruno Faist
U18
1975 Louis Zehnder
Herren C
1977
Miomir Stricevic
Senioren
Harry Roost
U18
Louis Zehnder / Bruno Feist Doppel A/B
Harry Roost / Fredi Hutter Doppel C/D
1978 Regula Burren
Damen
Harry Roost
U18
Peter Hauser / Louis Zehnder
Doppel A/B
1979
Regula Burren
Damen
Harry Roost
U18
Regula Burren / Peter Hauser
Mixed
Fredi Hutter / Miomir Stricevic
Doppel C/D
1980
Peter Hauser
Herren A
Regula Burren
Damen
Miomir Stricevic
Senioren
Bruno Faist / Peter Hauser
Doppel A/B
1981
Regula Burren
Damen
Michel Billaud
U15
Regula Burren / Fredi Hutter
Doppel A/B
1982
Regula Burren
Damen
Regula Burren
Herren C (!)
Christoph Rhyner Herren D
Michel Billaud U15
1983
Bruno Faist / Conny Widmer Mixed
1984
Regula Burren Damen
Regula Burren / Fredi Hutter Mixed
1985
Regula Burren
Damen
1986
Regula Burren
Damen
Fredi Hutter / Hans Kalfass
Doppel C/D
1987
Regula Büsser (Burren)
Damen
Regula Büsser (Burren) / Fredi Hutter
Mixed
1988
Regula Büsser (Burren)
Damen
Jan Smit
U13
Regula Büsser (Burren) / Hans Kalfass
Mixed
1989
Thomas Schmid
U15
Markus Nuck
U13
1990
Regula Büsser (Burren)
Damen
Regula Büsser (Burren) / Fredi Hutter
Mixed
1991
Christoph Rhyner
Herren D
1992 Paul Reinhart Herren C
Fredi Hutter
Senioren
1993
Roger Widmer Herren C
Milan Nikolic
U13
Regula Büsser (Burren) / Fredi Hutter
Mixed
1994 Roger Widmer
Herren C
Fredy Hutter
Senioren
Milan Nikolic U13
1995
Markus Büchi
U13
1997
Regula Büsser (Burren) / Gaby Friedli
Damen Doppel
Gaby Friedli / Roger Widmer
Mixed
1998
Roger Widmer
Herren C
Milan Nikolic / Roger Widmer
Doppel C/D
1999 Milan Nikolic Herren C
2005
Patrick Greiner
Herren D
2007
Jonas Wüthrich
U13